Aktienhandel
Eine Aktie bezeichnet den verbrieften Anteil am Grundkapital eines Unternehmens (einer Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien). Üblicherweise werden Aktien an einer Wertpapierbörse gehandelt, können aber auch außerhalb der Börse über den Telefonhandel – heutzutage erfolgt dies meist auf elektronischem Wege – transaktioniert werden.
Der Handel mit Aktien an sich ist in der Tat eine spannende Angelegenheit. Allerdings bedarf es in diesem Zusammenhang einiger Kenntnisse, um beim Aktienhandel erfolgreich zu sein. Als Anleger hat man die Möglichkeit, sich entweder selbst damit zu beschäftigen oder aber die Fachkenntnis eines Brokers bzw. eines Anlageberaters in Anspruch zu nehmen. Vor allem benötigt man aber eines: Geduld. Denn „das schnelle Geld“ erzielt man mit dem Aktienhandel in der Regel nur selten. Zwar gibt es durchaus die Chance auf hohen Wertzuwachs, jedoch kann man bei der Geldanlage in Aktien auch erhebliche Verluste erleiden; bis hin zum Totalverlust. Um dieses Risiko zu minimieren, empfiehlt es sich, bevorzugt in so genannte Aktienfonds zu investieren.
Ein Fonds verteilt das Kapital auf verschiedene Aktien und so können etwaige Verluste einer Aktie durch den erzielten Gewinn anderer Aktien ausgeglichen werden. Wer sein Geld in Aktienfonds zur Altersvorsorge oder auch für seine Kinder als Ausbildungsvorsorge investieren möchte, kann dies mit so genannten Sparplänen realisieren. Eine vorher festgelegte Summe wird dann monatlich in den gewählten Aktienfonds eingezahlt, das heißt für diese Summe werden Anteile an den jeweiligen Aktien des Fonds erworben.
Neben dem Erwerb von Aktien sind auch Aktienoptionen erhältlich. Sie beinhalten das Recht, Aktienkäufe oder -verkäufe durch die einseitige Erklärung des Anlegers auszuüben. Dieses Recht wird etwa mit der Ausgabe von Belegschaftsaktien an die Mitarbeiter einer Aktiengesellschaft übertragen.